von Mittwoch 25. bis Sonntag 29. Januar 2023, 4 Nächte 
Arrangement 1
Eröffnungskonzert, am 26.
Werke von W. A. Mozart
Ivor Bolton
Violine: Clarissa Bevilacqua, Bariton: Rafael Fingerlos, Moderation: Rolando Villazón
Mozarteum Orchester Salzburg
Mozarteum
Don Giovanni
W. A. Mozart
Der Mythos des Frauenverführers Don Juan (oder hier des Don Giovanni) gehört zur Weltgeschichte der Literatur. Dieser Typus Mann gilt als die Personifikation des triebhaften Wüstlings, der sowohl die Gesellschaftsordnung als auch die göttlichen Gesetzte missachtet und der letzlich auch die Frauen, die er zahllos und willkürlich bedrängt, verachtet.
Von dieser dämonischen Gestalt des ewigen Verführers war auch W. A. Mozarts (1756-1791) genialer Librettist Lorenzo da Ponte angetan, dem der Komponist die Wahl des Themas überließ. Gegen das übliche Entgelt von hundert Dukaten sollte er nach dem triumphalen Erfolg von „Le nozze di figaro” auf kaiserlichen Wunsch eine neue Oper schreiben. Mozarts ganze Schöpfungskraft floss in den „Don Giovanni“ ein und hinterließ der Opernwelt eine überirdisch schöne Musik, die zwischen heiterer opera buffa und großer Tragödie changiert. Auffallend sind sie raschen Wechsel und schroffen Kontraste: Süße Liebesarien wechseln sich mit düsteren, Todesahnung verströmenden Passagen ab. Neben der lüsternen Gestalt des Protagonisten Don Giovanni und der komischen Figur seines Dieners Leporello versinnbildlichen die beiden Frauengestalten Donna Anna und Donna Elvira große Menschlichkeit, während der Komtur, der das Drama schließlich auflöst, die höheren Kräfte symbolisiert.
Durch die einzigartige Verschmelzung dieser höchst inhomogenen Elemente gilt Mozarts Meisterwerk zu Recht als eine der vollkommensten Opern überhaupt. Unterhaltsame Randbemerkung: Giacomo Casanova, italienischer Galan und Lebemann par excellance, wohnte der Uraufführung 1787 in Prag bei.
Don Giovanni, W. A. Mozart, am 27., halbszenisch
Sir András Schiff -
Rolando Villazón
Rolando Villazón (*1972) ist einer der vermutlich temperamentvollsten Opernsänger und Regisseure unserer Zeit. Einem weltweiten Publikum wurde der gebürtige Mexikaner 2005 mit seiner Rolle als Alfredo Germont an der Seite von Anna Netrebko in „La traviata“ bei den Salzburger Festspielen bekannt.
Seine internationale Karriere begann der Tenor 1999 mit seinem Europa-Debüt in Genua als Des Grieux in Jules Massenets Manon. Danach folgten weitere erfolgreiche Auftritte an einigen der großen Opernhäuser der Welt wie unter anderem der Opéra Bastille Paris, der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper und der New Yorker Met. Seine Partien umfassen Klassiker wie Rodolfo (La Bohème), Alfredo (La traviata), Roméo (Roméo et Juliette) und Edgardo ( Lucia di Lammermoor).
Nach Stimmbandproblemen und einer entsprechenden Operation kehrte Villazón im März 2010 auf die Bühne zurück und debutierte ein Jahr später als Opernregisseur an der Opéra de Lyon mit einer Inszenierung von Jules Massenets Werther. Der vielseitige Künstler, der auch als Schriftsteller und Moderator tätig ist, zeichnet seit 2017 als künstlerischer Leiter der Mozartwoche Salzburg verantwortlich.
Rolando Villazón besitzt seit 2007 die französische Staatsbürgerschaft, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Rolando Villazón (*1972) ist einer der vermutlich temperamentvollsten Opernsänger und Regisseure unserer Zeit. Einem weltweiten Publikum wurde der gebürtige Mexikaner 2005 mit seiner Rolle als Alfredo Germont an der Seite von Anna Netrebko in „La traviata“ bei den Salzburger Festspielen bekannt. Seine internationale Karriere begann der Tenor 1999 mit seinem Europa-Debüt in Genua als Des Grieux in Jules Massenets Manon. Danach folgten weitere erfolgreiche Auftritte an einigen der großen Opernhäuser der Welt wie unter anderem der Opéra Bastille Paris, der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper und der New Yorker Met. Seine Partien umfassen Klassiker wie Rodolfo (La Bohème), Alfredo (La traviata), Roméo (Roméo et Juliette) und Edgardo ( Lucia di Lammermoor). Nach Stimmbandproblemen und einer entsprechenden Operation kehrte Villazón im März 2010 auf die Bühne zurück und debutierte ein Jahr später als Opernregisseur an der Opéra de Lyon mit einer Inszenierung von Jules Massenets Werther. Der vielseitige Künstler, der auch als Schriftsteller und Moderator tätig ist, zeichnet seit 2017 als künstlerischer Leiter der Mozartwoche Salzburg verantwortlich. Rolando Villazón besitzt seit 2007 die französische Staatsbürgerschaft, ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Rolando Villazón
Sylvia Schwartz, Magdalena Kožená, Julia Lezhneva, Johannes Kammler, José Coca Loza, Maurizio Muraro
Felsenreitschule
Wiener Philharmoniker, am 28.
W. A. Mozart: Sinfonien D-Dur KV 297 „Pariser" und C-Dur KV 425 „Linzer", Konzert Es-Dur für zwei Klaviere KV 365
Leitung und Klavier:
Daniel Barenboim
Maestro und Pianist Daniel Barenboim ist seit seiner Kindheit mit der Klassischen Musik tief verbunden. Geboren 1942 in Buenos Aires, erhielt er ausschließlich von seinen Eltern Klavierunterricht.
Barenboim interessierte sich schon als Kind für das Dirigieren. Mit gerade einmal elf Jahren nahm er in Salzburg an Dirigierklassen teil, weitere Studien folgten in Paris. Zu Beginn seiner Karriere war Barenboim zunächst vornehmlich als Konzertpianist tätig. 1969 gab Barenboim mit den Berliner Philharmonikern sein Dirigat-Debut und widmete sich im Anschluss daran verstärkt dem Dirigieren. Mit dem Orchestre de Paris, den Wiener, Münchner und den Berliner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, der Staatskapelle Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, dem Teatro alla Scala und vielen anderen pflegt Barenboim eine lange erfolgreiche Zusammenarbeit als (Chef-)Dirigent, ebenso mit den Bayreuther Festspielen, zu denen er von 1981 bis 1999 jeden Sommer wiederkehrte.
Zusammen mit Edward Said gründete Daniel Barenboim 1999 das West-Eastern Divan Orchestra, das jeden Sommer Musiker aus dem Nahen und Mittleren Osten vereint und weltweit gastiert. Gelebte Völkerverständigung.
Für sein Lebenswerk wurde Daniel Barenboim vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Titel des Honorary Knight Commander of the Most Excellent Order of the British Empire (KBE), dem Bundesverdienstkreuz sowie dem ECHO Klassik Lifetime Achievement Award.
Daniel Barenboim, Klavier: Martha Argerich
Großes Festspielhaus



Hotelinformationen für Salzburg 1
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Das berühmte wie beliebte Luxushotel Goldener Hirsch ***** darf man als österreichische Institution bezeichnen. Die ehemalige Herberge aus dem Mittelalter, 2019 umfassend und liebevoll renoviert, vereint auf ganz besondere Art Komfort mit echter Gastlichkeit. Durch die ideale Lage gegenüber dem Festspielhaus ist das Hotel mit seinen 70 Zimmern während der Festspielwochen traditioneller Treffpunkt für Musikliebhaber aus aller Welt.
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Im in dritter Generation privat geführten Hotel Auersperg **** bildet die Kombination von Geschichte und Gegenwart eine gelungene Alternative zu den Luxushotels der Stadt. Das Hotel ist Mitglied der Vereinigung „Schlosshotels & Herrenhäuser“ und liegt ruhig doch sehr zentral am Beginn der Fußgängerzone Linzergasse. Das Frühstück ist liebevoll mit regionalen Bioprodukten bestückt. Geschätzt wird der persönliche Service, das familiäre Ambiente und der hoteleigene Garten als Oase der Erholung.



Pauschalpreis pro Person für Salzburg 1
EZ-Zuschlag/ Nacht
Goldener Hirsch
2.640,- Euro
100-390,- Euro
Sacher Salzburg
Auf Anfrage
100-330,- Euro
Sheraton Grand Salzburg
1.780,- Euro
100-200,- Euro
Auersperg
1.930,- Euro
90-130,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Förderergebühren, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.