Salzburg
Sommerfestspiele
Bemerkenswerte und einmalige 27 Jahre stand Helga Rabl-Stadler den Salzburger Festspielen als Präsidentin vor und darf ein letztes Mal das Sommerprogramm 2022 mitverantworten. Die vier Neuinszenierungen beziehen sich allesamt auf Dante Alighieris „Göttliche Komödie“: Puccinis „Trittico“ – alle drei weiblichen Hauptrollen übernimmt die wunderbare Sopranistin Asmik Grigorian – Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ als Doppelabend mit Orffs „Spiel vom Ende der Zeiten“ und Janáčeks „Káťa Kabanová“ versammeln „alle Energien, die Verzweiflungsenergien des Infernos, der Verdammnis, die Hoffnungsenergien des Fegefeuers und die Energien der Glückseligkeit im Paradies“, so Intendant Markus Hinterhäuser.
Die umjubelte „Jedermann“-Fassung aus dem letzten Jahr mit Verena Altenberger und Lars Eidinger geht in die zweite Runde, die gewohnt erstklassigen Orchesterklänge werden auch 2022 Ohren und Seelen der Musikliebhaber verwöhnen.
Inmitten des Ersten Weltkrieges hatten Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt und Richard Strauss den Traum, Festspiele zu erschaffen, die völkerverbindend und friedensstiftend wirken sollten. Die Kunst ist „eine Sprache, die alles kann, wenn sie nur will und wenn man sie lässt. {...} Ich glaube fest daran, dass die Kunst in unserer ziemlich aus den Fugen geratenen Welt Orientierung bieten kann.“ Folgen Sie den Worten Rabl-Stadlers und kommen Sie nach Salzburg.
Sollten Sie Ihre Anreise nicht selbst gestalten wollen, inkludieren wir selbstverständlich gerne Flug und Privattransfers in den Arrangements.

Mozartwoche
Die Mozartwoche, traditionell das erste Festival des Jahres rund um den Geburtstag des berühmten Salzburgers, vereint im fünften Jahr unter Rolando Villazóns Intendanz die besten Mozart-Interpreten an der Salzach und präsentiert einen Gegensatz zwischen kindlichen und letzten reifen Werken des Komponisten. Zu Gehör gebracht wird die ganze musikalische Vielfalt Mozarts: die erste bzw. letzte Sinfonie und Violinsonaten, eine halb-szenische Aufführung des „Don Giovanni", frühe und reife Klavierkonzerte, die c-Moll-Messe oder das berühmte Requiem.
Salzburg im Winter - das ist eine ganz besondere Atmosphäre. Wohl selten im Jahr erlebt man die Stadt auf so beschauliche Weise: Bummeln durch die Altstadt, Flanieren durch den Mirabellgarten, der obligatorische Café-Besuch oder ein Besuch auf der Festung Hohensalzburg – mit Panoramablick über die Dächer und die zuckerbedeckten Berge des Salzburger Landes.

Osterfestspiele
Ostern, das Fest und die Zeit des Wandels wie der Erneuerung steht musikalisch in Salzburg seit vielen Jahrzehnten als Synonym für Exklusivität im besten Sinne! Als privates Fest gründete Herbert von Karajan 1967 das Festival, das sich aus diesem Gedanken heraus bis heute zu fast 90% aus privaten Mitteln finanziert und sich größtmögliche künstlerische Freiheit erfüllt.
Die Osterfestspiele 2023 werden die Tradition fortführen und gleichzeitig neue Wege gehen, indem fortan jährlich ein wechselndes Orchester auf Wunsch des Intendanten Nikolaus Bachler durch das Festival führt.
Ein neuer „Tannhäuser“, in allen Rollen hochkarätig besetzt, sowie berührende Orchesterkonzerte erwarten Sie in der einzigartigen Festspielstadt Salzburg. Der älteste bürgerliche Klangkörper, das Gewandhausorchester Leipzig unter ihrem Maestro Andris Nelsons zeichnen verantwortlich, im österlichen Gedanken Goethes ganz nach dem Motto: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“
Erleben Sie ein paar frühlingshafte, wohltuende Tage und kommen Sie nach Salzburg!