von Donnerstag 29. Dezember 2022 bis Montag 2. Januar 2023, 4 Nächte 
Arrangement 18, Silvester
La Bohème
G. Puccini
Als Giacomo Puccini 1893 Henri Murgers Werk Les scènes de la vie de bohème las, war er sofort von der Frische, Jugend, Leidenschaft, Fröhlichkeit und Liebe mit all ihren Freuden und Leiden angetan. Puccini (1858-1924) erkannte sogleich den idealen Stoff, den die Lektüre für eine Oper bot. Das Libretto verfassten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica, die bereits für Manon Lescaut mit dem Komponisten erfolgreich zusammengearbeitet hatten.
Puccini arbeitete in seiner Bohème die Tiefe der Charaktere detailliert aus: Wichtige Momente wurden akribisch verfasst und Text und Musik bilden eine unvergleichliche Einheit. Puccini stimmte die Themen komplett auf das Geschehen ab, in welchem lyrisch-sentimentale mit humorvollen, lebendigen Partien vortrefflich kontrastieren. Da er es auf geniale Weise verstand, genau für die menschliche Stimme zu schreiben, wurden seine Opern, allen voran „La Bohème“, wegen ihrer unvergleichlich schönen Melodien zum großen Erfolg. Berühmte Arien wie „Che gelida manina” oder „Sì. Mi chiamano Mimì” finden sich aufgrund der Intensität der transportierten Gefühle auch auf Opern-Samplern oder sind fester Bestandteil bei konzertanten Opernabenden.
Das bühnenwirksame, 1896 in Turin uraufgeführte Stück mit seinen impressionistischen Zügen um den Dichter Rodolfo und seine geliebte Mimì, die Armut und Elend in ihrer Pariser Mansarde nicht entrinnen können, treibt dem Publikum auch heute noch Tränen der Rührung in die Augen. Puccinis Meisterwerk gehört sicherlich zu den originellsten und zauberhaftesten Opern, die je geschrieben wurden.
La Bohème, G. Puccini, am 30.
Staatsoper
Der Nussknacker
P. I. Tschaikowsky
Es ist das Weihnachts-Ballett schlechthin: Pjotr Iljitsch Tschaikowskys „Der Nussknacker“. Darüber hinaus komplettiert es die Ballett-Trilogie Tschaikowskys (1840-1893), die heute festes Kernrepertoire jeder Balletttruppe sind: „Schwanensee“, „Dornröschen“ und „Der Nussknacker“.
Das Ballett feierte im Dezember 1892 im St. Petersburger Mariinsky-Theater seine Uraufführung und beruht auf dem von E. T. A. Hoffmann verfassten Märchen „Nussknacker und Mausekönig“.
Am Weihnachtsabend wird der jungen Klara (manchmal auch nach Hoffmanns Vorlage Marie genannt) ein hölzerner Nussknacker geschenkt. In der Nacht verwandelt sich dieser in eine lebendige Erscheinung und Marie tritt an seiner Seite mit ihm in die Schlacht, in welcher der Nussknacker mit seinen Soldaten gegen den boshaften Mäusekönig und dessen Gefolge kämpft. Nach dem siegreichen Ende verwandelt sich der Nussknacker in seine wahre Gestalt, einen schönen Prinzen. Marie und dem Sieg zu Ehren wird ein rauschendes Fest veranstaltet.
Für den Schluss gibt es unterschiedliche Versionen. In der populärsten Fassung fand die Geschichte in Klaras Träumen statt. Mit ihrem Aufwachen verwandelt sich der zum Leben erweckte Nussknacker mit seinen Soldaten wieder in Spielzeugfiguren.
Der Nussknacker, P. I. Tschaikowsky, am 31., Ballett, 15.00 Uhr
Nationaltheater
Neujahrskonzert, am 1.
Werke von M. de Falla, J. Rodrigo u.a.
Juanjo Mena
Mezzosopran: Clara Mouriz, Gitarre: Pablo-Sáinz Villegas
Czech Philharmonic Orpchestra
Rudolfinum



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Staatsoper und Nationaltheater sind ca. 15 Gehminuten, das Ständetheater ca. fünf Minuten entfernt.



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