von Freitag 21. bis Montag 24. April 2023, 3 Nächte 
Arrangement 33
Der Freischütz
C. M. von Weber
Carl Maria von Weber (1786-1826) war nicht der erste Komponist, der für seine Opern Texte in deutscher Sprache zu Grunde legte, hat die Gattung der deutschsprachigen Oper mit seinem „Freischütz“ jedoch maßgeblich mitgeprägt und etabliert.
Die Arbeit am „Freischütz“ begann von Weber im Jahr 1817. Das Libretto stammt aus der Feder Friedrich Kinds, mit dem von Weber auch eine freundschaftliche Beziehung pflegte. Von Weber dirigierte nicht nur die Uraufführung am Königlichen Schauspielhaus Berlin im Sommer 1821, sondern zeichnete sich ferner auch für Bühnenbild und Beleuchtung verantwortlich.
Für den jungen Schützen Max steht nichts weniger als die Zukunft auf dem Spiel: Gelingt ihm am nächsten Tag der geforderte Schuss, darf er nicht nur seine Liebe, Agathe, heiraten, sondern auch die Erbförsterei übernehmen. Doch nachdem Max das heutige Preisschießen verloren hat, lässt er sich vom finsteren Schützen Kaspar zum Gebrauch von Freikugeln überreden, die stets das gewünschte Ziel treffen – freilich ohne zu wissen, dass Kaspar seine letzte Kugel hinterlistig verwünscht hatte…
Der Freischütz, C. M. von Weber, am 22.
Lothar Koenigs - Dmitri Tcherniakov
Julia Kleiter, Mirjam Mesak, Eric Cutler, Sean Michael Plumb, Balint Szabo, Nicholas Brownlee
Staatsoper
La Traviata
G. Verdi
Das letzte Stück der so genannten trilogia popolare ist ein Werk vollkommener Innerlichkeit und gilt zu Recht als eines der im romantischen Genre unübertroffenen Meisterwerke. Als literarischer Vorlage bediente sich Giuseppe Verdi (1813-1901) des berühmten Romans „La dame aux camélias“ des französischen Schriftstellers Alexandre Dumas; lediglich die Namen der Protagonisten wurden abgeändert.
Obwohl der Oper aus musikalischer Sicht ein großer Erfolg beschieden war, wurde gleichzeitig die moralische, allzu freizügige und liberale Einstellung des Werks kritisiert. Verdi zeichnete mit der “traviata” (= die auf Abwege gekommene) eine hochempfindsame Hauptfigur, auf der sein ganzes Augenmerk liegt – gleich einer psychologischen Studie der menschlichen Natur mit all ihren Lastern, Nöten und Begierden, aber auch der Fähigkeit zum Verzicht um der Lieben willen.
Von der ersten Note an deutet sich ein Seelendrama an, das statt wie üblich mit einer Ouvertüre im klassischen Stil mit einem intimen Vorspiel beginnt. Als autobiographisches Element fließt in die Thematik sicherlich mit ein, dass Verdis Lebensgefährtin Giuseppina Strepponi an einer schweren Krankheit litt und Verdi, der bereits früh seine erste Frau verloren hatte, auch um deren Leben fürchtete. Zudem war der Komponist aufgrund seines Verhältnisses mit der Strepponi übler Nachrede ausgesetzt, sodass er dieses Thema in der Figur des wohlanständig auftretenden Vaters Germont künstlerisch verarbeitete.
Die Uraufführung 1853 im Teatro La Fenice geriet aufgrund mehrerer Faktoren zur Farce. Zum Einen sicherlich, da Verdi mit diesem Sujet der italienischen Gesellschaft einen ungewollten Spiegel vorhielt, zum Anderen wegen stimmlicher Defizite der Interpreten. Ein Jahr später allerdings, ebenfalls in Venedig und nur leicht modifiziert, begann der weltweite, ungebrochene Siegeszug der „La traviata“. Die tragische Liebesgeschichte um die Kurtisane Violetta ist bis heute die beliebteste Oper Verdis und zählt zu den meistgespielten Werken überhaupt.
La Traviata, G. Verdi, am 23., 16.00 Uhr
Francesco Ivan Ciampa - Günter Krämer
Rachel Willis-Sorensen,
Joseph Calleja
Der Tenor Joseph Calleja wurde auf Malta geboren, wo er auch seine Gesangsausbildung abschloss. Mit nur 19 Jahren debütierte er 1997 am dortigen Astra Theatre als Macduff (Macbeth). Anschließend war er unter anderem an den Opernhäusern in New York, Berlin, Wien, London und Chicago sowie bei den Festspielen in Pesaro, Bregenz, Aix-en-Provence und Salzburg zu Gast. Sein Repertoire umfasst Partien wie Rodolfo (Luisa Miller), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Duca di Mantova (Rigoletto), Alfredo (La traviata), Adorno (Simon Boccanegra), Rodolfo (La bohème), Mario Cavaradossi (Tosca).
2009 sang Calleja an der Metropolitan Opera in New York die Rolle des Hoffmann in Jacques Offenbachs „Les contes d´Hoffmann“, nachdem Rolando Villazón wegen seiner Stimmkrise abgesagt hatte. Als Konzertsänger hat er mehrere Deutschland-Tourneen mit Rezitals und Soloabenden sowie gemeinsame Auftritte mit der russischen Sopranistin Anna Netrebko absolviert. 2015 wurde der Sänger in den Vorstand der Europäischen Musiktheater-Akademie gewählt.
Joseph Calleja, Artur Rucinski
Staatsoper



Hotelinformationen für München 33
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Pauschalpreis pro Person für München 33
EZ-Zuschlag/ Nacht
Bayerischer Hof
Auf Anfrage
140-250,- Euro
Vier Jahreszeiten Kempinski
Auf Anfrage
130-240,- Euro
Platzl Hotel
Auf Anfrage
90-200,- Euro



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Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.